❤️ Das rote Herz ist eröffnet: Ein neuer Ort für Begegnung, Arbeit und Zusammenhalt
Was für ein Abend! Zahlreiche Gäste aus Lanzenkirchen und darüber hinaus sind unserer Einladung gefolgt und haben am 2. Oktober gemeinsam mit uns einen ganz besonderen Meilenstein gefeiert: die feierliche Eröffnung des roten Herzens im Zentrum von Lanzenkirchen.

Volles Haus, viele persönliche Gespräche, großartige Stimmung und vor allem unglaublich viele Menschen, die diesen besonderen Moment mit uns teilen wollten. Genau so haben wir uns die Eröffnung unseres roten Herzens gewünscht. Es wurde miteinander geredet, gelacht, diskutiert und natürlich auch gemeinsam angestoßen. Für uns war dieser Abend deshalb weit mehr als die Eröffnung neuer Räumlichkeiten. Er hat gezeigt, was entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam an eine Idee glauben, anpacken und den Mut haben, etwas Neues zu beginnen.

Und dieser Aufbruch wurde auch von vielen besonderen Gästen mit uns gefeiert. Mit unserer Bezirksvorsitzenden Michaela Binder, Landtagsabgeordnetem Rainer Spenger, Nationalratsabgeordneter Petra Tanzler sowie unserem Landesparteivorsitzenden und Landesrat Sven Hergovich durften wir vier Ehrengäste in Lanzenkirchen willkommen heißen. Landesgeschäftsführer Wolfgang Zwander musste seine Teilnahme kurzfristig absagen und ließ sich entschuldigen. Besonders gefreut hat uns, dass Sven Hergovich persönlich nach Lanzenkirchen gekommen ist, um diesen neuen Abschnitt gemeinsam mit uns zu beginnen. Nach seiner Festansprache war es schließlich soweit: Gemeinsam wurde das rote Herz feierlich eröffnet. Ein Moment, auf den wir lange hingearbeitet haben und den wir so schnell wohl nicht vergessen werden.
Viel Zuspruch für einen mutigen Schritt
In den Grußworten unserer Ehrengäste wurde eines besonders deutlich: Der Weg, den wir in Lanzenkirchen eingeschlagen haben, wird auch über unsere Ortsorganisation hinaus wahrgenommen. Gerade in politisch herausfordernden Zeiten braucht es Mut, Neues zu versuchen, Türen zu öffnen und wieder stärker dorthin zu gehen, wo Politik hingehört: zu den Menschen.
Michaela Binder:
„Gerade in Zeiten wie diesen ist dieser Schritt alles andere als selbstverständlich. Während vielerorts eingespart, zugesperrt und zurückgezogen wird, öffnet die SPÖ Lanzenkirchen eine Tür. Genau darum geht es in der Politik: ansprechbar zu sein, zuzuhören und dort zu sein, wo die Menschen sind.“

Petra Tanzler:
„Hier wurde ein Ort geschaffen, an dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und gemeinsam für die Region arbeiten können. Ich wünsche dem Team für diesen neuen Standort alles Gute und viel Erfolg für die kommende Arbeit in Lanzenkirchen.“

Rainer Spenger:
„Herzliche Glückwünsche an Michael Kleinrath und sein Team zur Eröffnung des neuen Standorts. Ich wünsche der SPÖ Lanzenkirchen viel Erfolg für die weitere Arbeit und viele gute Begegnungen mit den Menschen.“

Sven Hergovich:
„Es freut mich zu sehen, mit wie viel Tatkraft die SPÖ Lanzenkirchen unterwegs ist. Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es Ortsorganisationen, die neue Wege gehen, anpacken und Sozialdemokratie vor Ort sichtbar und erlebbar machen. Mit dem roten Herz setzt das Team einen mutigen nächsten Schritt.“

Ein Projekt, das viele möglich gemacht haben
Für SPÖ Obmann Michael Kleinrath stand an diesem Abend vor allem der Zusammenhalt hinter diesem Projekt im Mittelpunkt:
„Für mich war dieser Abend ein Moment, an dem man einmal gesehen hat, wie viele Menschen hinter dieser Idee stehen. Ein solches Projekt entsteht nicht durch einen Einzelnen und auch nicht von heute auf morgen. Es braucht Menschen, die mitarbeiten, mitdenken, unterstützen, Türen öffnen und manchmal einfach sagen: Wir helfen euch dabei. Genau das haben wir in den vergangenen Monaten erlebt. Aktive Mitglieder genauso wie Sympathisantinnen und Sympathisanten, Unterstützerinnen und Unterstützer, unsere Organisationen und viele Menschen, die die SPÖ Lanzenkirchen über Jahrzehnte geprägt haben. Dass ehemalige Bürgermeister, Vizebürgermeister, frühere Funktionäre und eine neue Generation an einem Abend gemeinsam hier stehen, bedeutet mir persönlich sehr viel. Das zeigt, dass Neuaufbau nicht heißt, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Im Gegenteil: Wir nehmen die Erfahrung und die Geschichte mit und bauen gemeinsam etwas Neues darauf auf. Deshalb ist das rote Herz für mich vor allem eines: ein Gemeinschaftsprojekt. Und dafür bin ich unglaublich dankbar.“

Die Eröffnung ist nicht das Ziel
Mit dem 2. Oktober ist das rote Herz nun offiziell eröffnet. Damit ist dieses Projekt aber keineswegs abgeschlossen. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit.
Genau darauf ist das rote Herz ausgerichtet. Es soll Teil des alltäglichen Lebens in Lanzenkirchen werden. Hier sollen persönliche Gespräche stattfinden, Anliegen aufgenommen, Veranstaltungen und Informationsabende organisiert und kommunalpolitische Themen vorbereitet werden. Es soll aber genauso möglich sein, einfach hereinzukommen, miteinander zu reden oder bei einem Kaffee zusammenzusitzen.
Denn ob das rote Herz tatsächlich zu dem wird, was wir uns davon versprechen, entscheidet nicht die Zahl der Gäste bei der Eröffnung. Entscheidend wird sein, wie viele Begegnungen hier stattfinden, welche Ideen entstehen, welche Anliegen an uns herangetragen werden und was daraus wächst. Genau deshalb verstehen wir die Eröffnung nicht als Abschluss eines Projekts, sondern als Beginn der eigentlichen Arbeit.
Erstmals bündeln dabei fünf eigenständige Organisationen ihre Kräfte an einem gemeinsamen Standort: die SPÖ Lanzenkirchen, die SPÖ Frauen Lanzenkirchen, der Pensionistenverband, die Kinderfreunde Lanzenkirchen und die ARBÖ Sektion Lanzenkirchen. Jede Organisation bleibt eigenständig, gemeinsam wollen wir aber mehr bewegen und diesen Ort mit unterschiedlichen Angeboten und Ideen füllen.
Ein Ort, der mit uns wachsen soll
Das rote Herz soll dauerhafte Sichtbarkeit schaffen, den direkten Kontakt mit der Bevölkerung erleichtern und einen verlässlichen Mittelpunkt für unsere Arbeit bilden. In den kommenden Jahren sollen hier unter anderem Gesprächsformate wie „Red ma drüber“ wieder regelmäßig stattfinden, kommunalpolitische Themen kontinuierlich entwickelt, Veranstaltungen und Informationsabende angeboten sowie Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer stärker eingebunden werden. Auch die Zusammenarbeit der fünf Organisationen soll hier weiter wachsen.

Dabei soll der Zugang bewusst unkompliziert bleiben. Es gibt keinen starren Öffnungsplan. Wenn unsere rote SPÖ Fahne vor dem Haus steht, ist geöffnet. Zusätzlich können Termine telefonisch vereinbart werden. Wer vorbeikommt, braucht aber keinen besonderen Grund und kein fertiges Anliegen. Ein Gespräch, eine Idee, eine Frage oder einfach ein Kaffee miteinander reichen vollkommen aus. Genau diese persönliche Nähe soll das rote Herz ausmachen.
Wir wissen, woher wir kommen
Dieser neue Weg bedeutet für uns nicht, unsere Vergangenheit zu vergessen. Im Gegenteil.
Von 1945 bis 2010 stellte die Sozialdemokratie 65 Jahre durchgehend den Bürgermeister von Lanzenkirchen. Franz Rachberger, Josef Luger, Alois Karner, Franz Thurner und Rudolf Nitschmann haben in unterschiedlichen Zeiten Verantwortung übernommen und die Entwicklung unserer Gemeinde mitgeprägt.
2010 endete diese Ära und für die SPÖ begann eine völlig andere politische Zeit. Aus der gestaltenden Bürgermeisterpartei wurde eine Oppositionspartei. In den darauffolgenden Jahren verlor die SPÖ bei mehreren Gemeinderatswahlen weiter an Stimmen und politischem Gewicht. Diese Entwicklung gehört genauso zu unserer Geschichte wie jene 65 Jahre, auf die wir zurückblicken können.
Wir wollen deshalb weder die Vergangenheit verklären noch schwierige Entwicklungen verdrängen. Tradition alleine schafft noch keine Zukunft. Wer Vertrauen aufbauen möchte, muss bereit sein, sich selbst zu hinterfragen, aus Entwicklungen zu lernen und dort etwas zu verändern, wo bisherige Wege nicht mehr funktioniert haben.
Genau daraus ist der Neuaufbau der vergangenen Jahre entstanden. Mehr persönlicher Kontakt, kontinuierliche politische Arbeit, neue Veranstaltungsformate, klarere Strukturen, stärkere Zusammenarbeit und der Anspruch, nicht nur vor Wahlen sichtbar zu sein. Das rote Herz bringt vieles davon nun erstmals an einem gemeinsamen Ort zusammen.
Unsere Geschichte. Unser Neuaufbau. Unser Weg.
Warum wir diesen Schritt gesetzt haben, möchten wir auch öffentlich erklären. Deshalb stellen wir eine eigene öffentliche Fassung unserer Hintergrunddokumentation zur Verfügung.
„Tradition. Neuaufbau. Zukunft.“ erzählt von 65 Jahren sozialdemokratischer Verantwortung, von fünf Bürgermeistern, vom Wechsel in die Opposition, von schwierigen Jahren und schließlich vom Neuaufbau seit 2024 und 2025. Sie ist dabei bewusst nicht nur ein Rückblick auf Erfolge. Sie setzt sich auch selbstkritisch damit auseinander, was nicht funktioniert hat und warum wir uns entschieden haben, einen anderen Weg einzuschlagen. (zu finden: unten nach dem Text)
Zum Abschluss der Eröffnungsfeier galt unser Dank all jenen, die diesen Schritt überhaupt möglich gemacht haben. Besonders Karl Brandlhofer und Jürgen Liemberger, die in den vergangenen Wochen tatkräftig mitgearbeitet haben, sowie unseren Unterstützerinnen und Unterstützern. Ein besonderer Dank ging auch an Josef Hafenscher, Eigentümer der Räumlichkeiten, für seine Unterstützung, seine Handschlagqualität und sein Vertrauen in unsere Idee. Als Zeichen unseres Dankes wurde ihm im Rahmen der Eröffnung die Ehrenmitgliedschaft der SPÖ Lanzenkirchen verliehen.

Nach diesem großartigen Eröffnungsabend beginnt nun das Wichtigste: das rote Herz mit Leben zu füllen.
Kommt vorbei. Redet mit uns. Bringt eure Anliegen und eure Ideen mit. Diskutiert mit uns. Oder kommt einfach auf einen Kaffee herein.
❤️ Das rote Herz ist eröffnet. Jetzt soll es leben. Mitten im Ort. Mitten unter den Menschen. Für Lanzenkirchen.


















































































