SPÖ Lanzenkirchen das rote Herz im Zentrum von Lanzenkirchen
ÜberblickWarumDas bieten wirTeamDer UmbauFragen & AntwortenEröffnung
Eröffnung: 2. Oktober 2026, 17:00 Uhr
das rote HERZ im Zentrum von Lanzenkirchen

Sichtbar. Offen. Mitten im Leben.

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bis zur Eröffnungsfeier am 2. Oktober 2026 um 17:00 Uhr

das rote Herz im Zentrum von Lanzenkirchen – Aquarell
Warum dieses Projekt

Was gefehlt hat, war ein fixer Ort.

Lanzenkirchen steht seit Jahren für eine klare politische Mehrheit. Das hat dazu geführt, dass unsere Arbeit oft im Hintergrund stattfand und wir im Ortsbild kaum sichtbar waren.

In kurzer Zeit haben wir neue Impulse gesetzt und unsere Organisationen wieder näher zusammengebracht. Was gefehlt hat, ist ein fixer Platz, an dem man uns findet. Ein Raum, der zeigt: Wir sind da und wir arbeiten.

„Ich will, dass sich die Menschen in Lanzenkirchen gehört fühlen, und dass aus ihren Anliegen echte Verbesserungen werden.“ Michael Kleinrath, BEd, MA, Obmann SPÖ Lanzenkirchen
Acht Gründe

Was das Klubhaus verändert.

Sichtbarkeit

Präsenz im Ortsbild

Das Klubhaus liegt dort, wo täglich viele Menschen vorbeikommen, auf dem Weg zur Gemeinde, zur Bank, zur Bäckerei. Das Schaufenster wird aktiv genutzt und regelmäßig gewechselt.
Zusammenschluss

Alle unter einem Dach

SPÖ, SPÖ Frauen, Pensionistenverband, Kinderfreunde und ARBÖ Sektion haben lange nebeneinander gearbeitet. Jede Organisation behält ihre Eigenständigkeit, nach außen entsteht ein gemeinsames Auftreten.
Anlaufstelle

Zuhören statt informieren

Ein Ort, an dem man ohne Termin und ohne Hürde vorbeikommen kann. Auch für einfache Unterstützung, etwa beim Verstehen von Bescheiden oder bei Fragen zu Gemeindethemen.
Eigene Bühne

Unabhängig kommunizieren

Als Opposition fehlt uns bisher eine eigene Plattform. Themen können aufgegriffen werden, sobald sie im Ort relevant sind, unabhängig von formellen Gremien.
Beteiligung

Mitmachen wird leichter

Aus geplanten Treffen werden auch spontane Gespräche. Wer sich einbringen möchte, weiß, wo und wann das möglich ist. Verantwortung verteilt sich auf mehrere Schultern.
Organisation

Struktur statt Zufall

Sitzungen finden nicht mehr an wechselnden Orten statt. Gemeinderatssitzungen können strukturiert vorbereitet und zeitnah nachbesprochen werden. Unterlagen liegen zentral.
Langfristig

Vorbereitung auf 2030

Wer erst im Wahljahr sichtbar wird, startet mit Rückstand. Das Klubhaus ist die Grundlage dafür, über Jahre hinweg Kontakte aufzubauen und Themen aus der Bevölkerung zu entwickeln.
Symbol

Ein Begriff im Ort

Das rote Herz steht für mehr als einen Standort: für Präsenz, Zusammenhalt und eine neue Form der politischen Arbeit. Ein Ort, der zeigt, dass sich etwas verändert.
Was ist das rote Herz

Ein Ort, kein Büro.

Das rote Herz ist ein Lokal im Zentrum von Lanzenkirchen, das die SPÖ Lanzenkirchen ab Oktober betreibt. Was dort passiert, entscheidet sich nicht nur an einem Schreibtisch, sondern daran, wer hereinkommt.

Offene Tür

Vorbeikommen ohne Termin

Zu den Öffnungszeiten ist jemand da. Sie brauchen keinen Grund und keine Anmeldung. Ein Kaffee, ein Gespräch, eine Frage, das reicht.
Hilfe

Formulare und Bescheide

Sie bringen das Schreiben mit, wir schauen es gemeinsam an: Wohnbeihilfe, Heizkostenzuschuss, Pflegegeld, Familienleistungen. Wo wir nicht weiterhelfen können, sagen wir, wer zuständig ist.
Anliegen

Direkt in den Gemeinderat

Was Sie im Ort stört, erfahren wir am besten von Ihnen. Passende Themen bringen wir in den Gemeinderat ein, und berichten, was daraus wurde.
Treffpunkt

Auch für andere

Der Raum steht Vereinen und Nachbarschaftsinitiativen aus Lanzenkirchen offen. Wer eine Idee hat und einen Ort dafür braucht, soll fragen.
Gemeinsam

Fünf Organisationen

SPÖ, SPÖ Frauen, Pensionistenverband, Kinderfreunde und ARBÖ Sektion treffen sich erstmals unter einem Dach. Jede bleibt eigenständig, nach außen treten wir gemeinsam auf.
Sichtbar

Ein Schaufenster

Im Zentrum, an einem Weg, den viele täglich gehen. Was wir tun, ist von der Straße aus zu sehen, und was im Gemeinderat passiert, hängt dort aus.
Ihre Ansprechpartner

Ein Team hält das rote Herz offen.

Ein Dreiergespann trägt das Klubhaus: Obmann Michael Kleinrath, Jürgen Liemberger und Karl Brandlhofer teilen sich Aufbau, Betrieb und Organisation.

Sie möchten den Raum für eine Idee nutzen oder wissen, wann jemand da ist? Melden Sie sich. Ab Oktober sind wir persönlich im Klubhaus.

Porträt von Michael Kleinrath, BEd, MA
Michael Kleinrath, BEd, MAVerantwortlich für das Klubhaus
Porträt von Jürgen Liemberger
Jürgen LiembergerVerantwortlich für das Klubhaus
Porträt von Karl Brandlhofer
Karl BrandlhoferVerantwortlich für das Klubhaus
Der Umbau

So ist das rote Herz gewachsen.

Aus einem leeren Geschäftslokal ist ein offener Treffpunkt geworden. Zieh den Regler und sieh, wie es bei der Übernahme ausgesehen hat und wie es heute aussieht.

Der Raum heute, hergerichtet Der Raum bei der Übernahme Vorher Jetzt
Der Raum bei der ÜbernahmeVorher
Der Raum bei der ÜbernahmeVorher
Der Raum bei der ÜbernahmeVorher
Das rote Herz heuteJetzt
Das rote Herz heuteJetzt
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Das rote Herz heuteJetzt
Machen Sie mit

Ein Ort lebt von den Menschen.

Das Klubhaus wird kein Vereinslokal hinter verschlossener Tür. Es wird ein Raum, den auch Nachbarschaftsinitiativen und Vereine aus Lanzenkirchen nutzen können.

Wenn Sie beim Herrichten mithelfen möchten, eine Idee für die Nutzung haben oder einfach wissen wollen, was hier entsteht: Melden Sie sich.

Wofür der Raum offensteht

  • Sprechstunden für alle, die ein Anliegen haben
  • Hilfe beim Verstehen von Bescheiden und Formularen
  • Treffpunkt für Vereine und Nachbarschaftsinitiativen
  • Treffen aller fünf SPÖ-nahen Organisationen
Bürgerbüro, häufige Fragen

Ihr habt Fragen? Wir geben Antworten.

Mit dem roten Herz gehen wir einen neuen Weg. Dass ein solches Projekt Fragen aufwirft, praktische wie kritische, ist selbstverständlich. Beides ist willkommen. Deshalb beantworten wir hier offen und transparent die wichtigsten Fragen rund um unseren neuen Standort.

1. Was ist „Das rote Herz im Zentrum von Lanzenkirchen“ eigentlich?
Das Rote Herz ist der neue gemeinsame Standort der SPÖ Lanzenkirchen und der mit uns zusammenarbeitenden Organisationen mitten im Zentrum von Lanzenkirchen. Es ist einerseits unser Ort für politische und organisatorische Arbeit, andererseits aber ganz bewusst ein Ort, an dem wir für die Bevölkerung persönlich erreichbar sein wollen. Hier sollen Gespräche stattfinden, Anliegen aufgenommen, Ideen entwickelt, Veranstaltungen organisiert und unterschiedliche Angebote für die Bevölkerung geschaffen werden. Gleichzeitig bekommen unsere Organisationen erstmals einen gemeinsamen räumlichen Mittelpunkt für ihre Arbeit. Das Rote Herz soll deshalb weit mehr sein als ein klassisches Parteibüro. Was daraus tatsächlich entsteht, wird sich aber nicht am Tag der Eröffnung entscheiden, sondern durch das, was in den kommenden Jahren darin passiert.
2. Warum eröffnet die SPÖ Lanzenkirchen einen eigenen Standort?
Weil wir uns ganz bewusst dazu entschieden haben, unsere politische Arbeit in Lanzenkirchen weiterzuentwickeln. Die vergangenen Jahre haben uns gezeigt, dass es ein Umdenken braucht, wenn man Menschen stärker erreichen, neue Formen der politischen Arbeit ermöglichen und dauerhaft sichtbar und ansprechbar sein möchte. Persönlicher Kontakt lässt sich durch keine Homepage, kein Flugblatt und auch keine sozialen Medien vollständig ersetzen. Mit dem Roten Herz schaffen wir deshalb einen festen Ort, an dem politische Arbeit nicht nur intern stattfindet, sondern auch Begegnung möglich wird. Wir wollen nicht darauf warten, dass Menschen zufällig auf uns zukommen. Wir möchten den Zugang zu uns möglichst einfach machen.
3. Für wen ist das Rote Herz da?
Grundsätzlich für alle Menschen, die mit uns in Kontakt treten möchten. Natürlich ist das Rote Herz ein Standort der SPÖ Lanzenkirchen und unsere politische Haltung wird dort sichtbar sein. Das bedeutet aber nicht, dass nur Menschen willkommen sind, die Mitglied der SPÖ sind oder unsere politischen Ansichten teilen. Wer ein Anliegen hat, eine Frage stellen möchte, Unterstützung sucht, eine Idee für Lanzenkirchen hat, mit uns diskutieren oder einfach einmal vorbeischauen möchte, ist herzlich willkommen. Die politische Farbe des Hauses ist klar erkennbar. Die offene Tür hängt aber nicht von der politischen Farbe der Menschen ab, die hereinkommen.
4. Muss ich SPÖ Mitglied sein oder die SPÖ wählen, um vorbeikommen zu können?
Nein. Weder eine Mitgliedschaft noch eine bestimmte politische Einstellung sind Voraussetzung. Wir fragen niemanden, welche Partei er oder sie wählt. Gerade auf kommunaler Ebene geht es sehr oft um konkrete Anliegen, persönliche Erfahrungen und Ideen für den eigenen Lebensraum. Darüber wollen wir mit möglichst vielen Menschen sprechen. Auch unterschiedliche Meinungen sind ausdrücklich willkommen. Politischer Austausch wäre ziemlich sinnlos, wenn man nur mit Menschen spricht, die ohnehin derselben Meinung sind.
5. Mit welchen Anliegen, Fragen oder Ideen kann ich zu euch kommen?
Mit sehr unterschiedlichen. Das kann ein konkretes Anliegen aus Lanzenkirchen sein, eine Frage zu einem Gemeindethema, eine Idee für unseren Ort oder auch der Wunsch nach einer einfachen Hilfestellung. Wir möchten beispielsweise bei Formularen, digitalen Anträgen oder Verständnisfragen unterstützen und dort weiterhelfen, wo wir das können. Wichtig ist dabei der Begriff Hilfestellung: Wir ersetzen keine professionelle Rechtsberatung und keine zuständige Behörde oder Fachstelle. Darüber hinaus wollen wir Workshops, Informationsveranstaltungen und Vorträge zu unterschiedlichen Themen anbieten. Dafür führen wir auch Gespräche mit externen Einrichtungen und Organisationen, die ihr Wissen direkt vor Ort an die Bevölkerung weitergeben können. Und manchmal geht es überhaupt nicht darum, sofort eine Lösung zu finden. Manchmal ist der erste wichtige Schritt, dass jemand zuhört.
6. Wann kann ich vorbeikommen und brauche ich dafür einen Termin?
Wir verzichten bewusst auf starre Öffnungszeiten. Von außen wird sehr einfach erkennbar sein, wann jemand da ist: Wenn unsere rote SPÖ Fahne vor der Tür steht, ist das Rote Herz geöffnet und man kann gerne hereinkommen. Wer sicherstellen möchte, dass jemand da ist oder ein persönliches Gespräch führen möchte, kann uns außerdem über die beim Eingang angegebene Telefonnummer kontaktieren und einen Termin vereinbaren. Dazu kommen angekündigte Veranstaltungen, Workshops, Vorträge und andere Termine. Unser Grundsatz lautet daher: Lieber flexibel und tatsächlich erreichbar als fixe Öffnungszeiten, die nur auf dem Papier bestehen.
7. Kann ich auch einfach vorbeikommen, wenn ich nur reden oder euch kennenlernen möchte?
Unbedingt. Nicht jedes Gespräch braucht ein Problem, einen Antrag oder ein politisches Thema als Anlass. Wer neugierig auf das Rote Herz ist, uns kennenlernen, eine Idee loswerden oder einfach auf einen Kaffee und ein Gespräch vorbeikommen möchte, ist genauso willkommen. Genau diese unkomplizierten Begegnungen sind ein wesentlicher Grund dafür, warum wir einen eigenen Standort schaffen. Wenn die rote Fahne draußen steht, gilt deshalb ganz einfach: Hereinkommen erwünscht.
8. Was wird im Roten Herz konkret stattfinden?
Das Rote Herz wird unterschiedliche Funktionen miteinander verbinden. Es wird für persönliche Gespräche und Hilfestellungen genutzt, ebenso für Sprechstunden, Workshops, Informationsveranstaltungen, Vorträge und kleinere Veranstaltungsformate. Dazu kommen unsere politische Arbeit, die Vorbereitung von Gemeinderatssitzungen, Besprechungen, Arbeitsgruppen und die Planung unserer Aktivitäten. Auch die beteiligten Organisationen werden den Standort für ihre jeweilige Arbeit und gemeinsame Projekte nutzen. Dadurch soll möglichst regelmäßig etwas passieren. Das Rote Herz soll kein Schaufenster sein, hinter dem meistens das Licht ausgeschaltet ist, sondern ein tatsächlich genutzter Ort.
9. Welche Organisationen nutzen das Rote Herz und bleiben diese weiterhin eigenständig?
Das Rote Herz wird von der SPÖ Lanzenkirchen, den SPÖ Frauen Lanzenkirchen, der ARBÖ Sektion Lanzenkirchen, den Kinderfreunden Lanzenkirchen und dem Pensionistenverband Ortsgruppe Lanzenkirchen genutzt. Dabei ist uns ein Punkt besonders wichtig: Die jeweiligen Organisationen behalten selbstverständlich ihre Eigenständigkeit. Der gemeinsame Standort soll nicht bestehende Strukturen ersetzen, sondern Zusammenarbeit einfacher machen. Räume, Infrastruktur und Möglichkeiten können gemeinsam genutzt, Veranstaltungen besser abgestimmt und gemeinsame Projekte leichter umgesetzt werden. Unser Prinzip lautet: Eigenständig bleiben und dort zusammenarbeiten, wo Zusammenarbeit sinnvoll ist.
10. Werden persönliche Anliegen und Gespräche vertraulich behandelt?
Ja, selbstverständlich und streng vertraulich. Wer mit einem persönlichen Anliegen zu uns kommt, muss sich darauf verlassen können, dass mit dem Gespräch verantwortungsvoll umgegangen wird. Persönliche Informationen werden nicht zum Gegenstand politischer Kommunikation gemacht. Gerade weil wir einen Ort für persönliche Gespräche schaffen, ist dieses Vertrauen für uns eine Grundvoraussetzung. Sollte bei einem Anliegen die Unterstützung einer anderen Stelle sinnvoll oder notwendig sein, wird selbstverständlich zuerst mit der betroffenen Person besprochen, wie weiter vorgegangen werden kann.
11. Wer finanziert das Rote Herz und fließt dafür Geld der Marktgemeinde Lanzenkirchen?
Das Rote Herz wird von uns selbst getragen. Aus dem Budget der Marktgemeinde Lanzenkirchen fließt dafür kein Geld. Die Finanzierung wurde bewusst auf mehrere Säulen gestellt. Die SPÖ Lanzenkirchen trägt ihren Teil dazu bei, dazu kommen weitere regelmäßige Beiträge und freiwillige Unterstützungen von Menschen, die dieses Projekt mittragen möchten. Uns war von Anfang an wichtig, dass wir einen solchen Schritt nur setzen, wenn die Finanzierung langfristig verantwortungsvoll aufgestellt werden kann. Deshalb haben wir nicht nur die unmittelbaren Kosten betrachtet, sondern auch Reserven für die kommenden Jahre eingeplant. Wer sich für die Finanzierung interessiert oder das Projekt selbst unterstützen möchte, kann uns jederzeit kontaktieren.
12. Kann sich die SPÖ Lanzenkirchen einen eigenen Standort langfristig überhaupt leisten?
Diese Frage haben wir uns selbst gestellt, bevor wir uns für das Projekt entschieden haben. Wir haben die laufenden Kosten kalkuliert, unterschiedliche Entwicklungen berücksichtigt und bewusst Reserven vorgesehen. Entscheidend war für uns nicht, ob wir einen Standort einige Monate betreiben können, sondern ob wir die Verantwortung dafür langfristig übernehmen können. Wir haben das Projekt deshalb langfristig geplant und entsprechende Reserven vorgesehen. Wir hätten diesen Standort nicht eröffnet, wenn wir nicht davon überzeugt wären, die damit verbundene finanzielle Verantwortung auch dauerhaft tragen zu können.
13. Warum wird dieses Geld nicht lieber für Veranstaltungen, soziale Projekte oder andere Aktivitäten verwendet?
Weil das eine das andere nicht ausschließt. Ein dauerhafter Standort kostet Geld. Gleichzeitig schafft er aber eine Infrastruktur, durch die Veranstaltungen, Workshops, Hilfestellungen, politische Arbeit und gemeinsame Projekte überhaupt einfacher und regelmäßiger möglich werden. Wir haben uns auch deshalb für diesen Weg entschieden, weil die Erfahrungen der vergangenen Jahre gezeigt haben, dass ein Umdenken notwendig ist, wenn wir uns als SPÖ Lanzenkirchen anders aufstellen, sichtbarer werden und neue Menschen erreichen wollen. Es handelt sich außerdem um Mittel, über deren Verwendung wir selbst Verantwortung tragen. Wir haben uns bewusst entschieden, einen Teil davon langfristig in politische Infrastruktur vor Ort zu investieren. Am Ende muss sich diese Investition aber an ihrem Nutzen messen lassen.
14. Ist das Rote Herz nicht einfach ein Parteilokal und letztlich ein Prestigeprojekt?
Natürlich ist es ein politischer Standort der SPÖ Lanzenkirchen. Wir wollen daraus auch gar kein Geheimnis machen. Wenn es allerdings am Ende nur aus vier Wänden, einigen Möbeln und einem großen Schild über der Eingangstür bestehen würde, wäre der Vorwurf eines Prestigeprojektes durchaus berechtigt. Unser Anspruch ist ein anderer. Dort sollen Menschen mit uns sprechen können, Hilfestellungen erhalten, Veranstaltungen besuchen, Ideen einbringen und unterschiedliche Organisationen zusammenarbeiten können. Deshalb betrachten wir die Eröffnung selbst auch noch nicht als Erfolg. Die eigentliche Arbeit beginnt erst danach. Ob das Rote Herz tatsächlich einen Mehrwert entwickelt, entscheidet nicht ein Homepageartikel und auch nicht die SPÖ Lanzenkirchen selbst. Das werden letztlich die Menschen dadurch entscheiden, ob sie den Ort annehmen und nutzen.
15. Ist das Rote Herz nicht einfach ein dauerhaftes Wahlkampflokal?
Nein. Aber selbstverständlich ist das Rote Herz ein Ort politischer Arbeit. Wir sind eine politische Partei. Dort werden politische Themen diskutiert, Gemeinderatssitzungen vorbereitet, Veranstaltungen geplant und unsere Arbeit organisiert. Alles andere zu behaupten wäre wenig glaubwürdig. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass wir politische Arbeit nicht auf Wahlkampfzeiten reduzieren wollen. Der Standort ist langfristig angelegt und soll kontinuierlich genutzt werden. Wir wollen dauerhaft ansprechbar sein, zuhören, Themen aufnehmen und unsere Arbeit transparent machen. Nicht nur dann, wenn gerade eine Wahl bevorsteht.
16. Was passiert, wenn das Rote Herz von der Bevölkerung nicht angenommen oder zu wenig genutzt wird?
Dann müssen wir uns ehrlich damit auseinandersetzen. Wir gehen natürlich davon aus, dass die vorgesehenen Angebote angenommen werden. Trotzdem wäre es falsch, heute zu behaupten, bereits genau zu wissen, welche Formate in zwei oder drei Jahren besonders gut funktionieren werden. Deshalb werden wir beobachten, welche Angebote genutzt werden, welche Themen gefragt sind und wo Veränderungen notwendig sind. Öffnungsmöglichkeiten, Veranstaltungen, Schwerpunkte und Formate können entsprechend angepasst und weiterentwickelt werden. Das Rote Herz ist langfristig angelegt. Gerade deshalb werden wir regelmäßig hinterfragen, welche Angebote funktionieren, welche Themen gefragt sind und wo Veränderungen notwendig sind. Ein Konzept darf kein Selbstzweck sein. Wenn etwas nicht funktioniert, muss man bereit sein, es zu verändern.
17. Kann ich mich einbringen oder mitarbeiten, auch wenn ich bisher nicht politisch aktiv war?
Ja. Und ausdrücklich auch ohne sofort Mitglied einer Partei werden zu müssen. Wer eine Idee hat, bei einer Veranstaltung helfen, sich bei einem Projekt einbringen oder einfach einmal kennenlernen möchte, wie unsere Arbeit funktioniert, kann gerne auf uns zukommen. Politisches Engagement beginnt nicht mit einer Funktion und auch nicht zwingend mit einem Parteibuch. Oft beginnt es mit einem Thema, das einem wichtig ist, oder mit der Entscheidung, bei einer konkreten Sache mitzuhelfen. Wir wollen die Hürde zum Mitmachen deshalb möglichst niedrig halten. Vorbeikommen, kennenlernen und selbst entscheiden, wie viel man einbringen möchte.
18. Wie kann ich das Rote Herz beziehungsweise die Arbeit der SPÖ Lanzenkirchen unterstützen?
Unterstützung kann ganz unterschiedlich aussehen. Man kann Ideen einbringen, bei Veranstaltungen mithelfen, an Projekten mitarbeiten, eigene Fähigkeiten zur Verfügung stellen oder unsere Arbeit organisatorisch unterstützen. Und natürlich freuen wir uns auch über Menschen, die sich längerfristig bei einer unserer Organisationen engagieren möchten. Auch eine finanzielle Unterstützung des Roten Herzens ist möglich. Dabei geht es ausdrücklich nicht um große Beträge. Das Projekt lebt gerade davon, dass mehrere Menschen bereit sind, einen kleinen Beitrag zu leisten und dadurch gemeinsam etwas zu ermöglichen. Wer sich dafür interessiert, kann uns einfach persönlich oder über unsere Kontaktmöglichkeiten ansprechen.
19. Ist das Rote Herz nicht der Versuch, mit einem schönen Lokal politische Schwäche zu kaschieren?
Ein schönes Lokal ersetzt keine politische Arbeit. Wenn wir das glauben würden, wäre das gesamte Projekt tatsächlich der falsche Weg. Das Rote Herz soll vielmehr die Voraussetzungen dafür verbessern, politische Arbeit anders und intensiver zu gestalten. Es schafft einen festen Ort für Gespräche, Veranstaltungen, Hilfestellungen, die Zusammenarbeit unserer Organisationen und vor allem für den direkten Kontakt mit der Bevölkerung. Wir wissen auch, dass Vertrauen nicht durch eine neue Einrichtung, ein neues Logo oder eine gelungene Eröffnung entsteht. Vertrauen muss man sich durch kontinuierliche Arbeit verdienen. Genau deshalb verstehen wir das Rote Herz nicht als Ergebnis unserer Entwicklung, sondern als Werkzeug für die kommenden Jahre. Ob wir dieses Werkzeug gut nutzen, kann und soll die Bevölkerung selbst beurteilen.
20. Hand aufs Herz: Geht es beim Roten Herz nicht vor allem darum, die SPÖ bei der nächsten Wahl wieder stärker zu machen?
Natürlich wollen wir als politische Partei Menschen von unserer Arbeit überzeugen und politisch stärker werden. Eine andere Antwort wäre nicht ehrlich. Wir glauben aber, dass genau dafür ein Umdenken notwendig ist. Es bringt aus unserer Sicht wenig, erst im Oktober vor einer Wahl im Jänner plötzlich überall präsent zu sein, Plakate aufzustellen und den Menschen zu erklären, was man alles vorhat oder wer der beste Kandidat oder die beste Kandidatin für Lanzenkirchen wäre, wenn in den Jahren davor kaum etwas passiert ist. Politisches Vertrauen entsteht nicht innerhalb weniger Wochen. Es entsteht über Jahre. Durch Arbeit, durch Verlässlichkeit, durch persönliche Gespräche, durch Veranstaltungen, durch das Aufgreifen von Anliegen und auch dadurch, dass man da ist, wenn gerade keine Wahl unmittelbar bevorsteht. Genau darin sehen wir eine wesentliche Aufgabe des Roten Herzens. Wir wollen dauerhaft sichtbar und erreichbar sein und den Menschen die Möglichkeit geben, unsere Arbeit über einen längeren Zeitraum zu beurteilen. Natürlich hoffen wir, dass gute Arbeit irgendwann auch zu größerem politischen Vertrauen führt. Aber dieses Vertrauen kann man weder verlangen noch mit einem neuen Standort kaufen. Man muss es sich erarbeiten. Und noch etwas ist uns wichtig: Wer durch unsere Tür kommt, schuldet uns dafür überhaupt nichts. Keine Mitgliedschaft, keine Unterstützung und keine Stimme. Jemand kann unsere Hilfestellung nutzen, eine Veranstaltung besuchen, mit uns diskutieren oder einfach einen Kaffee trinken und uns bei der nächsten Wahl trotzdem nicht wählen. Wenn wir Menschen politisch überzeugen, dann soll das aufgrund unserer Arbeit geschehen und nicht aufgrund dessen, was wir ihnen wenige Wochen vor einer Wahl versprechen.
Einladung an alle

Eröffnungsfeier am 2. Oktober 2026.

  • WannFreitag, 2. Oktober 2026, 17:00 Uhr
  • WoHauptstraße 74, 2821 Lanzenkirchen
  • Für wenFür alle Lanzenkirchnerinnen und Lanzenkirchner. Keine Anmeldung, keine Mitgliedschaft, kein Eintritt.
  • Was erwartet SieEröffnung und Rundgang durch die Räume, Gespräche mit unseren Gästen, Speis und Trank

Wir freuen uns, wenn Sie vorbeikommen, auch nur auf einen Sprung.

Unsere Gäste

  • Sven HergovichLandesparteivorsitzender der SPÖ NÖ & NÖ Landesrat
  • Petra TanzlerAbgeordnete zum Nationalrat
  • Rainer SpengerNÖ Landtagsabgeordneter & Vizebürgermeister von Wiener Neustadt
  • Michaela BinderSPÖ Bezirksvorsitzende Wiener Neustadt
  • Wolfgang ZwanderLandesgeschäftsführer der SPÖ NÖ